Hintergrund

Das Netzwerk Archiv der Zukunft, das sich auch „Intelligenz der pädagogischen Praxis“ nennt, ist keine zwei Jahre alt. Es versteht sich als „ein Organ im Übergang von der Welt des Belehrens in eine des Lernens“. Im Oktober 2008 hielt es im Festspielhaus Bregenz und an elf weiteren Orten am Bodensee den viel beachteten Kongress „Treibhäuser & Co“ ab, zu dem 1400 Pädagogen aus verschiedenen Ländern kamen.

 

Kongress Archiv der Zukunft in Bregenz


Die"Selbst.Los!" Kulturstiftung unterstützte den Kongress "Treibhäuser & Co." 1400 Bildungsreformer und „Lernaufwiegler“ debattieren am Bodensee darüber, wie Bildung gelingen kann.

Zum Kongress vom 2. bis 5. Oktober 2008 in Bregenz (Österreich) trafen sich neben Pädagogen auch Künstler, Wissenschaftler und Unternehmer. In mehr als 150 Veranstaltunge debattierten die Bildungsreformer und „Lernaufwiegler“ darüber, wie Bildung gelingen kann. 

Foto: ADZ

Zu den über 200 Referenten, Moderatoren und anderen Experten gehörte Hartmut von Hentig, der Nestor der deutschen Reformpädagogen, sowie die Unternehmerin und Milliardärin Bettina Würth, die im Baden-Württembergischen Künzelsau gerade mit mehr als 40 Millionen Euro eine freie Schule gegründet hat. Auch Deutschlands berühmteste Reformpädagogin Enja Riegel, der Bildungsökonom und frühere Chef für Bildung und Ausbildung bei VW, Professor Peter Meyer-Dohm und der aus dem Film „Rhythm Is It“ bekannte englische Choreograf Royston Maldoom nahmen an dem Kongress teil. 

Foto: ADZ. Peter Fratton, Reinhard Kahl, Ulrike Kegler, Christa Goetsch, Enja Riegel,

Wenn auch häufig noch bei Pädagogen ein Jammerton herrscht, so will das Netzwerk „Archiv der Zukunft“, das den Kongress veranstaltet hat,
„Geschichten vom Gelingen“ wie eine „ansteckende Gesundheit“ verbreiten. Inzwischen gehören mehr als 1100 Personen, Schulen und andere Institutionen zum Netzwerk.

Der bunte und überaus fröhliche Kongress fand an 12 Orten rund um den Bodensee, mit „Basislager“ im Festspielhaus Bregenz, statt.

Foto: ADZ